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Parodien - Lenardo und Blandine - bürger_mobil

“Gatschinka sah her, Leonhartl sah hin,
Mit Augen, erleuchtet vom zärtlichsten Sinn,
Sie, d´niedlichste Wäsch´rinn am Alserbach,
Er, Hausknecht, gab Keinem an Schönheit was nach.”

           Die vollständige Parodie im Archiv
Leonhardtel und Blondinel. Parodie (von Bürgers Leonard und Blandine) mit Ges. in 1 Akt. Musik von Franz Joseph Volkert. Aufgef. Wien, Th. in der Leopoldstadt 19. Jan. 1819 - Dokument konnte nicht ermittelt werden.

Ludwiga von Caroline Lessing in Schlesischer Musen-Almanach 1829 - eine wohl eher ungewollte Parodie.

“Als Held in der Schlacht, und als Edler im Land
War Hugo, der stattliche Ritter, bekannt.
Viel Narben verschönten sein stolzes Gesicht,
Hoch glüthen die Wangen für Ehre und Pflicht.”

         Der vollständige Beitrag im Archiv


Lenardo und Blandine. Tragische Pantomime in 5 Aufzügen nebst einem Vorspiele. Musik von Kapellmeister Sulzbeck in Fliegende Blätter Nro. 27 1846
Folgend einige Ausschnitte:
Lenardo und Blandine. Große tragische Oper in 3 Acten und 6 Bildern. Frei nach G. A. Bürgers gleichnamigen Gedicht von
Franz Mögele – 1876

Über eine Aufführung dieses Werkes schreibt die Grazer Zeitung 20. 1. 1876:
“Die Musik Mögeles, der sich mit der Composition zu ‘Friedrich dem Heizbaren’ so glücklich eingeführt, ist eine sehr gelungene, sie ist die schärfste Persiflage der modernen Operette und eine amüsante Parodie der italienischen Oper (nach Art der ‘Garguillada’ im ‘Theatralischen Unsinn’). Dabei ist die Composition voll ansprechender Melodie und an sehr vielen Stellen reich an musikalischem Witze. Sehr hübsch sind die national-spanischen Arien des Molch, die Wahnsinns-Scene Blandinens, dann alle die italienische Oper carrikirenden Gesänge, so namentlich das obenerwähnte Quartett, das wiederholt werden mußte, und die große Arie Lenardos.”

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